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"Mehr Frauen in Gremien"
Landfrauen Mayen-Koblenz und Frauenbeauftrage der VG Maifeld luden ein



Angelika Saewe, Gleichstellungsbeauftragte der VG Maifeld und Christel Zimmermann, Vorsitzende des Landfrauenverbandes Mayen-Koblenz,freuten sich über die rege Diskussion mit den Referentinnen Christa Klaß, MdEP, Renate Severin und Anette Moesta, Bürgermeisterin der VG Maifeld (im Bild von links nach rechts)

Seit über 50 Jahren heisst es im Grundgesetz: "Frauen und Männer sind gleichberechtigt". Trotzdem sind in Gremien und Ausschüssen immer noch sehr wenig Frauen vertreten. Am vergangenen Donnerstag diskutierten 23 Teilnehmerinnen darüber, warum Frauen in der Politik so wichtig sind. Die Veranstaltung wurde von der Gleichstellungsbeauftragten der Verbandsgemeinde Maifeld, Angelika Saewe und dem Land-frauenverband Mayen-Koblenz, vertreten durch die Vorsitzende Christel Zimmermann, durchgeführt. Als Gesprächspartner waren Christa Klaß, Anette Moesta, Renate Severin und Angelika Saewe vor Ort dabei.
Christa Klaß, Vorsitzende des Landfrauenverbandes Rheinland-Nassau und Mitglied des Europäischen Parlamentes schilderte zunächst ihre Erfahrungen in der Politik. "Frauen bringen ein anderes Denken in die Entscheidungsgremien, sie haben andere Ziele und stellen unverzichtbare Diskussionspartner in der Politik dar.
Trauen Sie sich! Bringen Sie ihre Ideen und Vorschläge mit ein", appellierte Christa Klaß in ihrer beeindruckenden Rede.

Auch Renate Severin, die 1974 als erste Frau Mitglied des Verbandsgemeinderates Maifeld wurde, forderte die Frauen auf, sich kommunalpolitisch zu engagieren.. Nur so könne sich etwas verändern. Als einzige Frau sei es für sie anfangs nicht sehr einfach gewesen, sich gegen die Männer durchzusetzen, doch mit der Zeit habe sie sich Respekt verschafft.
Anette Moesta, Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Maifeld, stimmte dem zu und schilderte, wie sie es trotz Beruf schafft, auch für ihre Familie da zu sein: "Natürlich muss das Umfeld stimmen und alles organisiert werden. Trotzdem lässt sich beides miteinander vereinbaren. Ich hoffe, dass mehr Frauen, auch Mütter, in Zukunft Politik aktiv mitgestalten".

Abschließend schloss sich eine Diskussionsrunde an, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Fragen an die Gesprächspartner richteten und von ihren eigenen Erfahrungen erzählten. Gerne hörten sie zu, was ihnen die Gesprächspartner antworteten und nahmen Tipps entgegen.

Ein Schritt in Richtung Vereinbarung von Familie und Politik war die vom JU+X-Team der Verbandsgemeinde Maifeld angebotene Kinderbetreuung, die gerne angenommen wurde.

 


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