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(AG)
Rund 14.000 Frauen haben bisher die Chance genutzt und ein "BRUSTlife"
- Seminar besucht. Damit es noch mehr werden, sollten möglichst
viele Gruppen, Vereine und Betriebe solche Seminare organisieren.
Die Arbeitsgemeinschaft der LandFrauenverbände koordiniert
die Veranstaltungen und gibt Hilfestellungen zu Planung und Durchführung.
"Das
betrifft mich nicht", diese Aussage hören Frauenärzte
nur zu oft, wenn es um die Brustkrebsvorsorgeuntersuchung geht.
Dabei kennt fast Jede in ihrem Bekanntenkreis zumindest eine betroffene
Frau. Immerhin erkrankt jede 10. Frau an Brustkrebs und jede zweite
Neuerkrankte ist über 60 Jahre alt. Bewusstsein für dieses
sensible Thema zu schaffen und Ängste abzubauen, darum geht
es in der Landesinitiative "BRUSTlife" , die seit 2002
von vielen starken Partnerinnen und Partnern getragen wird.
Das
Besondere dabei
In Seminaren vor Ort erlernen Frauen unter ärztlicher Anleitung
die Selbstuntersuchung der Brust. Anhand von Silikontastmodellen
wird das Aufspüren von Knoten unter ärztlicher Anleitung
geübt. Um ausreichend Zeit zum Üben zu ermöglichen,
sollten nicht mehr als 20 Frauen pro Seminar teilnehmen. Für
die fachliche Qualität steht der Berufsverband der Frauenärzte,
dessen Mitglieder die Schulungen durchführen.
Und
so geht's!
Die Seminare zur Selbstuntersuchung der Brust werden von interessierten
Vereinen, Gruppen und Betrieben selbst organisiert. Die Arbeitsgemeinschaft
der LandFrauenverbände gibt Hilfestellung und übernimmt
dabei die Projektabwicklung. Die Aufwandsentschädigung für
die Ärztinnen und Ärzte wird über das Projekt bezahlt,
so dass keine Referentenkosten für die Durchführenden
entstehen. Wer ein Seminar durchführen will, wendet sich an
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Landfrauenverband
Rheinland-Nassau, Karl-Tesche-Straße 3, 56073 Koblenz,
Telefon 0261/9885-1111, Fax 0261/9885-1140, E-Mail: endres@bwv-net.de,
Homepage: www.landfrauen-rheinland-nassau.de
Arbeitsgemeinschaft
der LandFrauenverbände, Burgenlandstr. 7, 55543
Bad Kreuznach
- Koordinierungsstelle der Landesinitiative "BRUSTlife"
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Marita Frieden und Birgit Hölcker, Telefon 0671 793 1147,
Fax 0671 793 1199
mail: Birgit.Hoelcker@lwk-rlp.de,
www.landfrau-rlp.de
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Um
die Organisation eines Seminars vor Ort zu erleichtern, verschickt
die Arbeitsgemeinschaft der LandFrauenverbände u.a. eine Checkliste,
eine Referentenliste der geschulten Frauenärztinnen und -ärzte
sowie eine Liste mit den Modelldepots und steht für Rückfragen
zur Verfügung.
Niemand
ist besser geeignet, Veränderungen frühzeitig festzustellen
als die Frauen selbst
Da die meisten Tumore von den Frauen selbst entdeckt werden und
die Tumorgröße ausschlaggebend für die Überlebenschance
ist - 98% der Tumore mit einer Größe unter 1 cm können
geheilt werden -, sollten Frauen einmal im Monat ihre Brust selbst
abtasten.
Bislang haben rund 14.000 Frauen die Chance genutzt und ein "BRUSTlife"
- Seminar besucht. Damit es noch mehr werden, sollten möglichst
viele Gruppen, Vereine und Betriebe solche Seminare organisieren.
In Rheinland-Pfalz erkranken jährlich rund 3.000 Frauen an
Brustkrebs. Nur das frühzeitige Erkennen von auffälligen
Veränderungen erhöht die Behandlungs- und Heilungschancen
dieser heimtückischen Krankheit. Neben den regelmäßigen
Vorsorgeuntersuchungen in der frauenärztlichen Praxis und dem
Mammografie-Screening ist die Selbstuntersuchung der Brust notwendiger
Bestandteil einer effektiven Vorsorge. Von bundesweit jährlich
50.000 Neuerkrankungen enden 19.000 tödlich. Trotzdem nehmen
nur 51% der Frauen an der jährlichen Vorsorge teil.
Wer
trägt die Landesinitiative?
Neben dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie
und Frauen engagieren sich für "BRUSTlife" die Arbeitsgemeinschaft
der LandFrauenverbände, die Landesarbeitsgemeinschaft der Frauen-
und Gleichstellungsbeauftragten, der Berufsverband der Frauenärzte,
der Ärztinnenbund, die Landesärztekammer, die Universitätsfrauenklinik,
die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz, das Tumorzentrum Rheinland-Pfalz,
der Landesverband der "Frauenselbsthilfe nach Krebs",
PRO FAMILIA, die Landesarbeitsgemeinschaft der Kontakt- und Informationsstellen
Selbsthilfe und die Landeszentrale für Gesundheitsförderung.
Darüber hinaus unterstützt die Techniker Krankenkasse
die Landesinitiative in besonderem Maße. Die finanzielle Förderung
durch die Techniker Krankenkasse ermöglicht u.a., dass Tastmodelle
angeschafft und bei Bedarf erneuert werden können.
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