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Landfrauen stellten mit Sekttaufe Mammographie-Express in den Dienst


Hatten viel Spaß bei der gemeinsamen Sekttaufe: (von links) die Radiologen Dr. Toni Vomweg, Dr. Andreas Haupt, die stellvertretende Vorsitzende des Landfrauenverbandes Rheinland-Nassau Rita Lanius-Heck, Dr. Heinz-Peter Haupt, Landfrauen-Geschäftsführerin Gertrud Endres und Dr. Jochen Schenk. Auch der neue ‚Mammographie-Screening-Express' bekam von dem prickelnden Getränk natürlich einiges ab.
Foto: ThemaMedia

In Koblenz fand feierliche Einweihung einer mobilen Brustkrebsfrüherkennungs-Station für die Region nördliches Rheinland-Pfalz statt
Eine besondere Ehre wurde dem Landfrauenverband Rheinland-Nassau zuteil: Die stellvertretende Vorsitzende Rita Lanius-Heck und Geschäftsführerin Gertrud Endres tauften in Koblenz einen 450.000 Euro teuren ‚Mammographie-Screening-Express'. Der Bus wird künftig für die Brustkrebsfrüherkennung im nördlichen Rheinland-Pfalz unterwegs sein und für ca. 35.000 Frauen in dieser Region die Untersuchungswege kurz machen. "Wir freuen uns ganz besonders, dass die Frauen auf dem Land von dieser mobilen Mammographie-Station profitieren und die Wege zur Screening-Untersuchung damit meist unter 20 Kilometer liegen", hob Rita Lanius-Heck bei der feierlichen Einweihung hervor. Der Bus stelle somit eine wertvolle Ergänzung zu den vier stationären Screening-Zentren in Koblenz, Mayen und Betzdorf dar.
Die besondere Rolle des Landfrauenverbandes Rheinland-Nassau am Tag der Bus-Vorstellung kam nicht von ungefähr. Bereits seit dem Start des Mammographie-Screening-Programms-Mittelrhein in 2007 gibt es eine enge Kooperation mit den verantwortlichen Ärzten Dr. med. Toni Vomweg und Dr. med. Jochen Schenk. Der Landfrauenverband begleitete und unterstützte die Einführung des Programms zur Brustkrebsfrüherkennung von Anfang an. Auf lokaler und überregionaler Ebene wurden mittlerweile mehr als 20 Vortragsveranstaltungen mit den verantwortlichen Radiologen durchgeführt und wichtige Aufklärungsarbeit geleistet, wie Rita Lanius-Heck betonte.
"Dies ist mit ein Grund, dass die Akzeptanz des Brustkrebsfrüherkennungsprogramms bei diesen Frauen sehr gut ist", so Dr. Toni Vomweg. Die Zusammenarbeit mit den Landfrauen sei deshalb besonders hoch zu werten. "Eine hohe Teilnahmequote ist eine wichtige Voraussetzung, um durch Früherkennung die Brustkrebssterblichkeit gerade in der Altersgruppe der 50 bis 69-Jährigen, bei der ein erhöhtes Krebsrisiko vorliegt, zu senken", macht Dr. Schenk deutlich. Es sei daher umso erfreulicher, dass im Rahmen des Screening-Programms die gefundenen Tumore immer kleiner würden und somit eine schonendere Behandlung möglich und gute Heilungschancen gegeben seien.
Im Dienste der Früherkennung wird der Screening-Express zu den Frauen nach Bad Neuenahr, Remagen, Linz, Altenkirchen und in den Westerwald kommen. Alle Frauen zwischen 50 und 69 werden hierzu eine schriftliche Einladung bekommen. Die Ausstattung des 15 m langen, 3 m breiten und 4 m hohen pinkfarben gestalteten Busses steht dabei dem einer stationären Screening-Station in keinster Weise nach: Es gibt einen freundlich gestalteten Wartebereich mit Empfang und die Untersuchung erfolgt mit einem hochmodernen Mammographie-Gerät. "Die Frauen finden hier den gleichen hohen technischen Standard und die gleiche kompetente Betreuung durch die Mitarbeiterinnen vor", unterstreichen Dr. Schenk und Dr. Vomweg. "Wir möchten deshalb alle Frauen motivieren, dieses Angebot der Früherkennung für sich zu nutzen."


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